Gleichberechtigte Karrierewege an der RWTH

 

Das Projekt „Gleichberechtigte Karrierewege“, finanziert aus Mitteln des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder, zeigte vielfältige neue Wege hin zu einer partnerschaftlichen Aufteilung der Familien- und Erwerbsarbeit auf.

Kontakt

Lena Staudt © Thilo Vogel

Name

Lena Staudt

Gleichstellungsreferentin

Telefon

work
+49 241 80 93574

E-Mail

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Laufzeit

2015 bis 2018

Finanzierung

Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder

Zielgruppen

Studentinnen, Promovendinnen, Mitarbeiterinnen, Führungskräfte

 

Das Projekt

Vor der Familiengründung ist die Mehrheit der Frauen in Vollzeit beschäftigt. Sobald Kinder kommen, stecken viele Frauen jedoch eigene persönliche und berufliche Ziele hinter denen des Partners zurück, sind gar nicht oder nur in Teilzeit erwerbstätig und übernehmen den Großteil der Haus- und Familienarbeit. Doch oft entspricht diese Aufteilung nicht den Vorstellungen der Frauen – und immer häufiger auch nicht denen der Männer. Viele Paare würden die Familien- und Erwerbsarbeit gerne egalitär aufteilen, doch die Realität sieht meist anders aus.

Das Projekt Gleichberechtigte Karrierewege setzte an dieser Stelle an und zeigte neue Wege zur partnerschaftlichen Aufteilung auf, weg vom traditionellen Ernährer- oder Hinzuverdiener-Modell.

Studentinnen und Promovendinnen erhielten die Möglichkeit, sich in Workshops und Beratungen mit der Thematik auseinanderzusetzen, ihre Karriere zu planen, eigene Vorstellungen und Ziele zu verfolgen und zu kommunizieren.

Darüber hinaus lernten sie, sich in männlich dominierten Bereichen zu behaupten und durchzusetzen. Es wurden Veranstaltungen zu den Themen Schlagfertigkeit, Gehaltsverhandlungen, Frauen und Finanzen, Netzwerken und Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit angeboten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte an der Hochschule wurden im Rahmen des Projekts über alternative Arbeitsformen sowie Arbeitszeitmodelle, die gleichberechtigte Karrierewege ermöglichen, informiert.

Den Abschluss des Projektes bildete am 3. Dezember 2018 ein Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Familie und Karriere im Fokus – Neue Wege der Partnerschaftlichkeit“.

Der Abschlussbericht kann hier eingesehen werden.