Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Das RWTH Center for Young Academics

  Zwei Personen im Gespräch Urheberrecht: RWTH Aachen

Kontakt

Barbara Göbbels

Name

Barbara Göbbels

Abteilungsleiterin

Telefon

work
+49 241 80 99525

E-Mail

E-Mail
 

Das RWTH Center for Young Academics ist die Dachorganisation zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses von der Promotion über die Postdoc-Phase bis zur Qualifikation zur Professur. Im Rahmen der ganzheitlichen Talentförderung sieht es die RWTH Aachen als eine ihrer Kernaufgaben, fachübergreifende Fähigkeiten zu vermitteln und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die besten Rahmenbedingungen zu bieten. Auf Basis der bestehenden Förderstrukturen am Center for Doctoral Studies – CDS und am Center for Professional Leadership – CPL werden in den Exzellenzclustern fach- und themenspezifische Research Schools eingerichtet, um junge Forschende bei ihren individuellen Karrierezielen zu unterstützen.

Das CDS, das allen Promovierenden der RWTH Aachen zur Verfügung steht, vermittelt neben Professional Skills generelle Kompetenzen und Fähigkeiten in den Themenbereichen verantwortungsvolle Forschung und Innovation, wissenschaftliche Integrität, wissenschaftliches Datenmanagement, Interdisziplinarität und Lehre. Das CPL, das sich mit seinen Angeboten an alle Postdocs und Advanced Talents wendet, bietet darauf aufbauende Workshops und individuelle Coachings für wissenschaftliche Führungskräfte, die auf den verschiedenen Karrierewegen in Wissenschaft, Forschung und Gesellschaft vorbereitet. Wesentliche Themenbereiche sind dabei Forschung und Innovation, Karriere, Mitarbeiterführung, persönliche Entwicklung, Lernen und Lehren.

Parallel dazu sollen in den Research Schools fachbezogene Exzellenzprogramme für wissenschaftliche Nachwuchskräfte entwickelt werden. Herausragende Talente werden direkt in die Forschungsthemen der Cluster of Excellence, kurz CoE, der Forschungskollaborationen oder Forschungs-Großprojekte eingebunden. Teilnehmen können Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, Nachwuchsgruppenleitende sowie Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren, die durch wissenschaftliches Mentoring, Finanzierung durch Startkapital, Vernetzung sowie themenbezogene Qualifikationen unterstützt werden. Das wesentlichen Ziel der Research Schools ist das Erreichen von autonomer wissenschaftlicher Expertise im jeweiligen Fachgebiet. Die Research Schools befähigen exzellent zu forschen, in einem interdisziplinären Umfeld zu publizieren, ein starkes Netzwerk zu bilden, Sichtbarkeit in der internationalen Forschungsgemeinde zu erzeugen und den Sprung in die wissenschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen.

Grundlage für die Qualität des gesamten Qualifizierungsprozesses ist ein transparentes Betreuungsverhältnis auf Basis zentraler Leitlinien zwischen Betreuenden und Promovierenden sowie zwischen Betreuenden und Postdocs. Die RWTH achtet besonders darauf, verantwortungsvolle Forschung unter Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis nahezulegen.

  Promovierende sitzen an einem Tisch und hören einem Vortrag zu Urheberrecht: Thilo Vogel

Promovierende

Den Master in der Tasche, die Zukunft vor Augen: Wer nach dem Studium wissenschaftlich arbeiten möchte, den führt der Weg häufig zu einer Promotion. An der RWTH Aachen arbeiten Promovierende anwendungsorientiert, da die Promotion als erster Teil der beruflichen Praxis gilt.

 
  Mann steht an Rednerpult Urheberrecht: Thilo Vogel

Postdocs

Postdocs sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den ersten Jahren nach der Promotion, die Ihre eigene wissenschaftliche Profilierung durch selbstständige wissenschaftliche Tätigkeiten verfolgen. Die Karriereziele liegen im wissenschaftlichen oder wissenschaftsnahen Gebieten.

 
  Drei Personen im Gespräch Urheberrecht: Andreas Schmitter

Advanced Talents

Advanced Talents sind PostDocs in der Qualifikationsphase zur Professur. Zu ihnen zählen an der RWTH Aachen Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchs-gruppenleiter sowie Postdocs mit Auszeichnungen und Stipendien, wie zum Beispiel DFG Emmy Noether, EU Marie-Curie, ERC Starting Grants und Junior-professorinnen und Juniorprofessoren mit und ohne Tenure Track. Ziel ist es, diese Advanced Talents auf dem Weg zu einer unbefristeten Professur bestmöglich zu unterstützen.

 
  Juniorprofessorin Christina Büsing Urheberrecht: Mirko Krenzel für VolkswagenStiftung

Juniorprofessur

Die Juniorprofessur dient der wissenschaftlichen Qualifizierung nach der Promotion und Vorbereitung auf eine Lebenszeitprofessur. Die RWTH Aachen bietet herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit unabhängig an der Hochschule zu forschen und lehren. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Juniorprofessur ist die Voraussetzung für die Berufbarkeit auf eine Professur erbracht.

 
  Dörte Rother Urheberrecht: Sascha Kreklau

Tenure-Track an der RWTH

Mit dem Instrument der Tenure-Track-Professur bietet die Hochschule zur Gewinnung vielversprechender wissenschaftlicher Nachwuchskräfte bereits in der Frühphase der wissenschaftlichen Laufbahn eine attraktive Karriereoption an. Das Tenure-Track-Verfahren regelt die Berufung und die Übernahme von allen mit Tenure-Track ausgeschriebenen Professuren in ein dauerhaftes Beschäftigungs- oder Dienstverhältnis nach erfolgreicher Evaluation.