Aufbau des Studiums an der RWTH Aachen

  Abbildung des Aufbaus des Studiengangs RWTH Aachen

Ab dem ersten Fachsemester wählen die Studierenden eine von drei spezialisierten, geowissenschaftlichen Vertiefungsrichtungen:

Geophysik-Hydrogeologie-Ingenieurgeologie (GHI):

  • Modellierung und Simulation der Grundwasserströmung und des Stofftransportes, um z.B. Projekte zur Grundwassersanierung und Grundwassererschließung berechnen zu können.
  • Detaillierte Kenntnisse der Ingenieurgeologie im Locker- und Festgesteine um die Wechselwirkungen zwischen Baugrund und Bauwerken zu analysieren und zu bewerten.
  • Grundlegendes Verständnis der Gesteinsphysik und die Befähigung zur Analyse und Bewertung von geophysikalischen Bohrlochmessungen.

Geomaterials (GeoMat):

  • Detaillierte Kenntnisse über Vorkommen, Bildung und technische Verwendung mineralischer Geomaterialien
  • Übersicht über die Methoden und Einblick in die Praxis der Materialsynthese und Materialanalytik
  • Tiefergehendes Verständnis der Struktur-Eigenschaftsbeziehungen in kristallinen Festkörpern

Energy and Mineral Resources (EMR):

  • Detaillierte Kenntnisse über die Bildung und Struktur von Kohlenwasserstoff- Lagerstätten, von mineralischen Lagerstätten (inkl. Kohle) und Geofluiden
  • Vertiefte Kenntnisse und methodische Erfahrungen in der Charakterisierung von Speicher und Abdeckschichten auf der Basis petrophysikalischer und geochemischer Methoden
  • Grundlegendes Verständnis numerischer Simulationstechniken im Bereich von Kohlenwasserstoff- und Erzlagerstätten inkl. Risikobewertung und Projektarbeit

Das Masterstudium wird durch Geländeseminare und zahlreichen praktischen Übungen am PC und im Labor in Kleingruppen begleitet. Es wird abgeschlossen mit einer Masterarbeit in einer der drei Vertiefungsrichtungen.